21.06.2019 / Medienmitteilung / /

CSV fordert eine intakte Umwelt für künftige Generationen

CSV fordert eine intakte Umwelt für künftige Generationen

Die CSV Zürich begrüsst ausdrücklich die Intentionen der Klimastreikenden sowie die Ziele der Gletscherinitiative, in der Schweiz ab 2050 keine fossilen Brenn- und Treibstoffe mehr in Verkehr zu bringen. Einzig für technisch nicht substituierbare Anwendungen sollen Ausnahmen zulässig sein, soweit sichere Treibhausgassenken im Inland die dadurch verursachte Wirkung auf das Klima dauerhaft ausgleichen.

Um zum Ausdruck zu bringen, dass schönen Worten endlich auch Taten folgen müssen, sollte in Gemeinden und Kantonen der symbolische Klimanotstand aus­gerufen werden. Dies nicht im rechtlichen Sinne eines Notrechts, sondern als Zeichen steter Verpflichtung gegenüber künftigen Generationen und einer lebens­werten Welt.

Nötig sind nicht bloss Verhaltensänderungen der Bevölkerung, sondern auch ziel­gerichtete Rahmenbedingungen des Staates. Diese sollten klimafreundliches Verhalten begünstigen, klimaschädigendes Verhalten erschweren.

Die CSV begrüsst deshalb wirkungsvolle, berechenbare CO2-Abgaben, die voll­umfänglich pro Kopf der Bevölkerung zurückerstattet werden (Lenkungsabgaben). Dies wäre nicht zuletzt eine sinnvolle Sozialpolitik für Familien, die sich umwelt-schonend verhalten.

Als Vorreiter eines zu grossen ökologischen Fussabdruckes sind die reichen Länder gefordert, bei der Verringerung dieses Fussabdruckes Vorbilder zu sein und nicht mit Zertifikaten im Ausland CO2-Reduktionen zu kaufen.

Zürich, 4. Juni 2019

MM Wir stehen in der Pflicht künftiger Generationen Juni 19